Energieeffizienter Transport

Südafrikas Transportsystem ist auf den Individualverkehr ausgerichtet. Die vorhandenen öffentlichen Transportmittel sind teuer und unsicher. In den Ballungsräumen kommt zu erheblichen Verkehrsproblemen: Staus, Abgase und insbesondere Verkehrsunfälle verursachen hohe volkswirtschaftliche Kosten. Zudem trägt der Verkehr zu über 10% der Emissionen Südafrikas bei.

Öffentlicher Nahverkehr. In der größten Stadt Südafrikas, Johannesburg, unterstützt Deutschland Südafrika bei der Einrichtung eines leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehrs (BRT - Bus Rapid Transit System), der auch die Besucher der Fußball-WM auf sichere und klimafreundliche Art durch die Stadt fahren soll. Mit Johannesburg soll zudem erprobt werden, im welchem Umfang umweltfreundliche Hybridbusse den CO2-Ausstoß noch weiter reduzieren könnten.

Fußgänger und Fahrräder. Zusätzlich untersucht Deutschland, wie es in einigen der WM-Städte den nichtmotorisierten Verkehr (NMT – Non Motorized Transport) unterstützen kann. Dadurch soll der Fußgänger- und auch Fahrradverkehr in dem autozentrierten Transportsektor einen höheren Stellenwert bekommen. Um diese klimafreundliche Fortbewegungsart zu fördern, müssen vor allem Sicherheitsaspekte beachtet werden.

Fakten

  • In Südafrika gibt es pro Jahr mehr als 17.000 Verkehrstote – in Deutschland etwa 5.000
  • 50% der Verkehrstoten sind Fußgänger

Foto: © KfW-Bildarchiv/photothek.net

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