Aktivitäten der Entwicklungszusammenarbeit

loveLife. Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) unterstützt die südafrikanische Organisation „loveLife“ finanziell und mit technischer Beratung. loveLife ist Südafrikas größte Nichtregierungsorganisation für HIV-Prävention bei Jugendlichen. Sie verbindet Ansätze zur HIV-Prävention und zur Jugendförderung miteinander. Im Programm sind ca. 2.300 Schulen, 812 Partnerinstitutionen und 18 Jugendzentren landesweit. Angeboten werden Trainings zu Gesundheit und Sexualität, Motivation und Führung. Jugendliche können Sportarten und Computerkenntnisse erlernen sowie selber Radio machen. Es gibt eine landesweite Medienkampagne für Jugendliche.

Freiwilliges Beraten und Testen. Die KfW Entwicklungsbank unterstützt das Programm „Freiwilliges Beraten und Testen“ in fünf stark von HIV & AIDS betroffenen südafrikanischen Provinzen. Hier werden ca. 400 Beratungs- und Testzentren gebaut oder rehabilitiert sowie ländliche Kliniken für die Tests und Behandlung ausgestattet. Die Zahl der Tests ist dadurch mancherorts sprunghaft um bis zu 80% angestiegen. Ein Ziel ist die bessere Einbeziehung des Privatsektors bei der HIV-Bekämpfung.

Engagement des privaten Sektors.AIDS Workplace Programmes in Southern Africa“ ist ein Kooperationsprogramm von InWEnt und dem DED. Es unterstützt Betriebe des Privatsektors und staatliche wie zivilgesellschaftliche Organisationen. Sie sollen HIV&AIDS-Arbeitsplatzprogramme in den Unternehmen einrichten. Der negative Einfluss der Epidemie auf die Arbeitsproduktivität soll durch diese Aufklärung gemindert werden.

Unterstützung von Kindern. Die KfW Entwicklungsbank unterstützt den Ausbau von Gemeindezentren, in denen Waisen und andere schutzbedürftige Kinder und Jugendlichen tagsüber betreut werden. Das Betreuungsangebot in diesen Gemeindezentren wird durch die Entwicklung und Umsetzung eines Trainingsangebots zur besseren Ausbildung von Jugendlichen erweitert. Zielgruppe sind insbesondere jene, die einem Haushalt vorstehen.

Gruppen: