Entwicklungszusammenarbeit gegen HIV&AIDS
HIV&AIDS ist ein wichtiges Thema in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Südafrika. Dazu gehören sowohl die finanzielle und technische Zusammenarbeit von KfW und GTZ als auch die Arbeit des DED und von InWEnt. Alle vier entwickeln ein Unterstützungsprogramm für die Umsetzung des südafrikanischen HIV&AIDS Nationalen Strategischen Plans. In folgenden Punkten
wird die Prävention von HIV-Neuinfektionen fokussiert:
- Programme zur Verhaltensänderung für junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren, der Altersgruppe mit dem höchsten Risiko einer HIV-Infektion
- Verbesserung von Angebot und Zugang zur Feststellung von und Beratung zu HIV&AIDS
- Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, dem öffentlichen und privaten Sektor bei Plänen und Maßnahmen
- Unterstützung von Arbeitsplatzprogrammen für Betroffene
- Unterstützung von Waisen und anderen schutzbedürftigen Kindern zur Verbesserung ihrer Lebensqualität. Sie tragen ein hohes HIV-Risiko und oftmals auch die Konsequenzen der Epidemie
Deutsche Unterstützung ganz konkret
Nelson Mandela Foundation. Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) unterstützt die Nelson-Mandela-Stiftung bei der Entwicklung innovativer und beispielhafter Präventionsstrategien und Abmilderungsmaßnahmen der Epidemie- Auswirkungen. Herausragend ist der Ansatz zum „Community Dialogue and Community Empowerment“: Es wird über die Gründe für HIV&AIDS gesprochen. Das Tabuthema wird immer offener diskutiert und die Gemeinschaften werden ermutigt, Strukturen zur Lösung aufzubauen.
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